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Projekt Wildgarten in Wölfersheim

Hier einige Bilder vom Grundstück bevor wir mit den Arbeiten begonnen haben:

Willkommen zum "Projekt Wildgarten in Wölfersheim", einer inspirierenden Initiative in Zusammenarbeit mit dem Institut für Berufs- und Sozialpädagogik gGmbH. (IBS). Im Fokus steht eine rund 1800m² große Fläche, die seit über einem Jahrzehnt brach liegt und sich in dieser Zeit zu einem Naturidyll entwickelt hat.

Im März 2023 erwarben wir ein besonderes Stück Land, um darauf unsere vielfältigen Projekte zu realisieren. Die Idee eines Wildgartens stammt von Herrn Andreas Scheffer und seinem Team, aus dem Bereich Landschafts- und Gartenbau bei der IBS. Wir waren von dieser Idee begeistert. Nun werden die Auszubildenden zusammen mit ihren Ausbildern der IBS dieses ambitionierte Projekt Schritt für Schritt verwirklichen.

Unser Ziel ist es, zusammen mit der IBS einen Wildgarten zu kreieren, der die Vielfalt und Schönheit der Natur widerspiegelt. Wir planen, verschiedene Elemente zu integrieren, um einen einzigartigen und lehrreichen Raum zu schaffen.

Auf dieser Seite dokumentieren wir den gesamten Fortschritt des Projekts. Von den ersten Schritten der Planung bis zur finalen Gestaltung des Gartens, möchten wir unsere Erfahrungen und Erfolge mit Euch teilen. Begleitet uns auf dieser spannenden Reise, bei der wir zusammen einen Wildgarten aufbauen, der als Symbol für Naturschutz und biologische Vielfalt steht.

1. Tag 15.01.2024

An unserem ersten Arbeitstag im Rahmen des "Projekt Wildgarten" in Wölfersheim, haben wir zusammen mit den Auszubildenden der IBS, mit großer Motivation und Energie erste grundlegende Schritte unternommen. Unser Fokus lag darauf, das Gelände für die weiteren Arbeiten vorzubereiten.

Wir begannen damit, den alten Zaun, der das Gelände umgab, zu entfernen. Dies war ein wichtiger Schritt, um den Bereich für unsere zukünftigen Gestaltungsarbeiten zugänglich zu machen. Anschließend machten wir uns daran, einen kleinen Weg freizuschneiden. Dieser Weg soll nicht nur unseren Zugang zum Gelände erleichtern, sondern auch später Besuchern einen Pfad durch den entstehenden Wildgarten bieten.

Des Weiteren haben wir die ersten Büsche beschnitten und entfernten einige kleine, wildgewachsene Bäume. Diese Maßnahme diente dazu, ausgewählte Bereiche des Gartens zu lichten.

Dieser Tag markierte den Beginn eines spannenden Projekts, bei dem wir Schritt für Schritt einen Wildgarten erschaffen.

2. Tag 12.02.2024

Am zweiten Tag des Projekts setzten wir unsere Arbeit mit erneutem Elan fort. Unser Ziel war es, das Gelände weiterhin für die künftige Gestaltung vorzubereiten, indem wir es von Müll und Überresten alter Zäune befreiten. Diese Reinigungsaktion war entscheidend, um eine Grundlage für die natürliche Entwicklung und Gestaltung unseres Wildgartens zu schaffen.

Mit besonderem Augenmerk auf die Schaffung von Lebensräumen für die Tierwelt begannen wir mit dem Aufbau einer Benjeshecke (Totholzhecke). Diese spezielle Form der Hecke besteht aus abgeschnittenen Ästen und Zweigen, die wir zuvor beim Zurückschneiden der Büsche und Bäume gesammelt hatten. Durch die Anordnung des Totholzes schufen wir nicht nur einen natürlichen Sichtschutz, sondern auch einen wertvollen Lebensraum für Insekten, Kleintiere und Vögel. Die Struktur der Benjeshecke fördert die Biodiversität und dient als natürliche Nahrungsquelle sowie Brut- und Schutzplatz.

Ergänzend zu diesen Arbeiten brachten wir Vogelhäuser an. Diese bieten den Vögeln sichere Brutplätze und tragen dazu bei, die Vogelpopulation im Gebiet zu unterstützen und zu erhöhen. Jedes Vogelhaus wurde mit Bedacht platziert, um optimale Bedingungen für verschiedene Vogelarten zu gewährleisten und ihnen ein Zuhause im Wildgarten zu bieten.

Dieser Tag war ein weiterer Schritt in der Verwirklichung unserer Vision, aus einem einst brachliegenden Gelände einen blühenden Wildgarten zu gestalten, der nicht nur ein Rückzugsort für die Tierwelt, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Lernens sein soll. Die Fortschritte an diesem Tag verdeutlichten, wie durch gemeinsame Anstrengungen und das Engagement aller Beteiligten ein Beitrag zum Naturschutz und zur Förderung der Artenvielfalt geleistet werden kann.

3. Tag 22.04.2024

Am dritten Tag unseres Projekts begannen wir mit neuem Schwung, indem wir einen kleinen Weg ins Gelände freischnitten. Diese neue Route ermöglichte einen besseren Zugang und eine klarere Strukturierung des Areals. Auf der Höhe des Campingwagens errichteten wir einen breiten Holzzaun, an dem wir wilden Wein und wilden Hopfen pflanzten. Diese Bepflanzung soll nicht nur die Ästhetik des Gartens bereichern, sondern auch als natürlicher Sichtschutz dienen.

Darüber hinaus brachten wir Insektennistkästen an, die von der Gesamtschule Hungen gebaut wurden. Diese Nistkästen wurden strategisch an verschiedenen Orten auf dem Gelände platziert, um eine Vielzahl von Insekten anzulocken und ihnen Unterschlupf zu bieten.

Zusätzlich legten wir ein Beet an, in dem wir Erdbeeren pflanzten. Dieses Beet dient nicht nur als Nahrungsquelle, sondern auch als lehrreiches Element für Besucher und Beteiligte.

Dieser Tag markierte einen weiteren wichtigen Schritt in der Umwandlung des einst brachliegenden Geländes in einen blühenden Wildgarten, der als Lebensraum für die Tierwelt und als Ort des Lernens und der Begegnung dient. Die Fortschritte zeigen, wie durch die Zusammenarbeit und das Engagement aller Beteiligten eine nachhaltige Verbesserung des Ökosystems erreicht werden kann.

4. Tag 21.05.2024

Am vierten Tag unseres Projekts fingen wir zunächst damit an, den Weg freizuschneiden, den wir beim letzten Mal schon angelegt hatten, damit wir wieder Zugang zu dem Grundstück bekamen.

Die Pflanzen, die wir an diesem Tag setzten, wurden von der IBS und dem Förderverein Garten-Stadt Gießen zur Verfügung gestellt. Dazu gehörten Paprika, Tomaten, Melonen, Sonnenblumen, Gurken und Minze. Diese vielfältige Bepflanzung trägt zur Biodiversität bei und bietet gleichzeitig nahrhafte Erträge.

Besonders erwähnenswert ist, dass wir einige Gespinstmotten aus den Kirschpflaumen (Prunus cerasifera) entfernten, um die Gesundheit der Bäume zu gewährleisten.

Dieser Tag stellte einen bedeutenden Fortschritt in der Transformation des vormals brachliegenden Geländes in einen lebendigen Wildgarten dar. Die sichtbaren Erfolge verdeutlichen, wie durch gemeinsames Engagement und Zusammenarbeit aller Beteiligten eine nachhaltige Aufwertung möglich ist.

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