
03.02.2026
Wasser galt in Deutschland lange als selbstverständlich. Doch diese Annahme gerät ins Wanken. Ein aktueller Bericht der Vereinten Nationen, aufgegriffen unter anderem von der Tagesschau, warnt eindringlich: Die globalen Süßwasserreserven schrumpfen – schneller als bisher angenommen.
Was oft als Problem anderer Weltregionen wahrgenommen wird, betrifft längst auch Europa und Deutschland. Sinkende Grundwasserstände, austrocknende Böden und immer häufigere Nutzungskonflikte zeigen: Wasserknappheit ist kein Zukunftsszenario mehr, sondern Realität.
Der jüngste Weltwasserbericht der Vereinte Nationen kommt zu einem klaren Ergebnis:
Besonders relevant für Mitteleuropa ist ein scheinbarer Widerspruch:
Es regnet nicht weniger – aber das Wasser steht immer kürzer zur Verfügung.
Deutschland erhält im internationalen Vergleich ausreichend Niederschlag. Das Problem liegt nicht in der Menge, sondern im Umgang damit:
Das Ergebnis:
Trockene Sommer, geschädigte Wälder, vertrocknende Bäume – trotz regenreicher Winter.
Unsere Wasserversorgung ist historisch auf Stabilität ausgelegt, nicht auf Extreme. Zentrale Systeme stoßen zunehmend an strukturelle Grenzen:
Der UN-Bericht macht deutlich: Technische Großlösungen allein reichen nicht mehr aus.
Gefragt sind ergänzende, dezentrale Ansätze.
Regenwasser ist die am wenigsten genutzte Wasserquelle – dabei fällt es genau dort an, wo es gebraucht wird.
Statt es ungenutzt abzuleiten, kann es sinnvoll eingesetzt werden für:
Hier setzt die Arbeit der Lugredu Stiftung an:
Wasser dort verfügbar machen, wo Natur, Bildung und Gemeinwohl zusammenkommen.
Ein zentrales Ergebnis des UN-Berichts ist die Forderung nach mehr Resilienz. Diese entsteht nicht nur durch große Infrastrukturprojekte, sondern vor allem durch viele lokale Maßnahmen.
Ein Beispiel für einen solchen Ansatz ist der PLUVARA-Regensammler der Firma PLUVARA:

Solche Systeme ersetzen keine öffentliche Wasserversorgung – sie ergänzen sie dort, wo zentrale Lösungen an ihre Grenzen stoßen.
Der UN-Bericht betont neben technischen Lösungen einen weiteren Punkt: gesellschaftliches Umdenken.
Viele Menschen wissen heute nicht mehr:
Die Lugredu Stiftung verbindet deshalb Wassernutzung mit Bildung:
Kinder, Jugendliche und Erwachsene erleben Wasser wieder als begrenzte Ressource – durch eigenes Pflanzen, Pflegen und Bewässern.
Der aktuelle UN-Bericht ist kein Grund zur Panik, aber ein klarer Handlungsauftrag.
Deutschland steht vor der Aufgabe, Wasser neu zu denken:
Wasser wird nicht erst knapp – es ist es bereits.
Die Frage ist nicht, ob wir handeln müssen, sondern wie schnell wir beginnen.